Ausstellungen

Rathaus Bonn -Beuel, 1968
(Malerei)

Stuttgart, Galerie Schneiders, 1973           
(Malerei)

Köln,  Kleines Atelier, 1976
(Malerei)

Köln,  Kleines Atelier 1977
(Malerei)

Rathaus Puhlheim,  1982
(Imaginäre Landschaften -Malerei)  

Köln, Theater in Vringsveedel, 1984                        
(Fotografie - Gesichter des Morgenlandes) 

Brühl, Informationszenrum 1984
(Transparente Visionen -Malerei)

Holweider Schul- und Kulturwoche 1984       
(Malerei  + Fotografie)

Köln, Galerie Glockengasse 1986
(Malerei)

Düsseldorf - Praxis Swoboda/Wochner 1986
(Fotografie)

Hotel Interconti, Köln 1991
(Fotoausstellung)

Kleine Galerie - Altstadt Köln 1994
(Fotoaustellung)

Dinslaken  2006
(Harmonische Kontraste - Malerei)

Köln, Alte Feuerwache 2008
(3DIMENSIONAL - Malerei)

3 Dimensional

In der  Ausstellung  "3DIMENSIONAL" habe ich mit meinen befreundeten Künstlern Niko Hübner und Sybille Humbold in großen Halle der ALTEN FEUERWACHE Köln, ausgestellt.

Ausstellungsplakat

Fotoalbum

Exponate der Ausstellung

Fotos von Besuchern und  Exponaten  der Ausstellung 3DIMENSIONAL

Vortrag zur Ausstellung

Eröffnungsrede für die Ausstellung

3DIMENSIONAL
Werner Matrisch – Sybille Humboldt – Niko Hübner


Alte Feuerwache Köln / 13. Januar – 23. Januar 2008)

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie ganz herzlich zur Ausstellungs-Eröffnung „3Dimensional“ hier in der Alten Feuerwache. Die drei Künstler : Werner Matrisch, Sybille Humboldt und Niko Hübner, die heute ihre Werke präsentieren, sind für viele von Ihnen keine Unbekannten mehr. Jeder von Ihnen hatte bereits Einzel- oder Gemeinschafts-Ausstellungen. Matrisch, Humboldt und Hübner kennen sich schon länger und so lag es nahe, einmal an eine gemeinsame Ausstellung zu denken. Und das hier ist das Ergebnis.

Der Titel der Ausstellung „3-Dimensional“ ist mehrdeutig. Zunächst einmal assoziiert er den geometrischen Begriff „dreidimensional“. Dreidimensional bedeutet, dass durch den Abstand unserer Augen zwei unterschiedlich ebene Bilder auf der Netzhaut zu einem Bild mit einer räumlichen Tiefe zusammengesetzt werden. Und dadurch oder damit können wir zum Beispiel Vorder- und Hintergrund unterscheiden. Also perspektivisch sehen.

3-Dimensional“ will aber auch einfach darauf hinweisen: hier handelt es sich um drei Künstler.Und „dimensional“? Dimensional bedeutet „die Ausdehnung betreffend“.Hier in der Ausstellungshalle können wir nun gut verfolgen, wie sich drei Künstler künstlerisch individuell „ausdehnen“. Jeder befindet sich sozusagen in seinen eigenen Dimensionen.

Werner Matrisch ließ sich in den ersten Jahren seiner Malerei besonders von Surrealisten wie Magritte, Dalí oder De Chirico anregen. Seine Arbeiten aus den 70er Jahren zeigen deutlich, wie sehr er von den bizarren oder romantischen Traumwelten dieser Maler fasziniert war. Aber grundlegend prägende Einflüsse für seine Malerei wurden später seine Reisen, die ihn fast immer in südliche Länder und in den Vorderen Orient führten. So wie Werner Matrisch hier die Natur wahrnahm, wurde sie zum Schlüsselbegriff für seine Kunst. Er setzte all seine ganz persönlichen Eindrücke in Bilder um.

Seine Malerei aus den 80er Jahren zeigen vordergründig abstrahierte, lichtintensive und farbvolle Landschaften, mit vereinzelten architektonischen Elementen. Doch darüber hinaus machen sie auch seine Sehnsucht nach Weite, Unberührtheit , Freiheit und Unabhängigkeit deutlich.Die Bilder von Werner Matrisch, die in den letzten 2 Jahren entstanden sind, zeigen eine Tendenz zur teilweise völligen Abstraktion und einem immer freieren Umgang mit der Farbe. Er versucht auszuloten, welche Möglichkeiten eine einzige Farbe bietet, um das auszudrücken, was er fühlt.

Wie bereits erwähnt, sehen wir in Matrischs Bildern der letzten Jahre eine größere Abstraktion. Es ist aber trotzdem immer noch eine große Verbundenheit zur Natur in seinen Bildern zu sehen. Je nach persönlicher Betrachtungsweise der Bilder kann festgestellt werden, dass ihn weiterhin die Landschaften, oder die Natur allgemein, faszinieren. Seine malerische Reduktion lässt aber mehr Raum für eine thematisch befreite Betrachtungsweise und Empfindung.

Matrisch, der immer schon mit der Romantik, mit Sehnsucht und Fernweh als Lebensgefühl liebäugelte, hat sich in den Bildern der letzten 12 Monate erstmalig mit der Farbe „Schwarz“ beschäftigt, was verwundern mag, denn „Schwarz“ wird allgemein nicht gerade als eine „Farbe der Romantik“ eingestuft. Allerdings hat der Einzug dieser Farbe in Matrischs neuen Bildern nichts Negatives, und hat auch nichts mit Depressionen zu tun. Wohl aber mit Ungreifbarkeit und Rätselhaftigkeit.

Es geht ihm um die Tiefe, und die besondere Endgültigkeit welche „Schwarz“ gerade im Kontrast mit anderen Farben erhält. Matrisch sieht es auch so, dass wir im Grunde von einem „imaginären Schwarz“ umgeben sind - vom ewigen Schwarz des Universums, in dem unser Planet sich dreht.

Bei den Bildern von Sybille Humboldt wird der Betrachter häufig mit einem kräftigen „Rot“. konfrontiert, welches in vielen Abstufungen große Flächen ihrer Werke deckt.Der Farbe „Rot“ kann man vor allem sehr gegensätzliche Eigenschaften zuordnen: pulsierendes Leben oder Lebensfreude allgemein und Aktivität. Aber auch der Schmerz, das Blutvergießen und intensives Leiden stehen für die Farbe „Rot“.

Diese Gegenüberstellung wechselt je nach der persönlichen Lebensbefindlichkeit ständig von Kampf und Leid zu Ruhephasen der Freude, bisweilen sogar der Euphorie - oder auch umgekehrt. So wie im Leben eines jeden Menschen die verschiedensten Schicksalsströme „ineinander und auseinander fließen“ und so durch Veränderung neue Lebensbedingungen schaffen, hat Sybille Humboldt gelernt, dass sie sogar naturgesetzmäßige Veränderungen durch ihre Kunst und Lebenskraft positiv lenken kann.

Alles ist „im Fluss“ und verändert sich. Farben und Formen verbinden sich ruhig oder ungestüm – und fließen wieder auseinander. In der Ausarbeitung der intuitiv gewählten Farben werden Leben und Nuancenreichtum sichtbar. Oft setzt sie neben ein leuchtendes Rot eine andere, ebenso kräftige Farbe als Mit- oder Gegenstreiter.In der Malerei von Sybille Humboldt findet sich neben dem Bestreben nach Harmonie und Schönheit auch der Drang, Gegensätzliches zu betonen und es nebeneinander gleichrangig bestehen zu lassen.

Sie experimentiert neben ihrem großen Farbspektrum mit den verschiedensten Materialien und arbeitet diese harmonisch in ihre Bilder ein. Neben ihren abstrakten Arbeiten findet man auch Bilder, die von ihrer Suche und Zuneigung nach anderen, einfacheren Lebensformen zeugen: Utensilien, Fragmente und konkret gemalte Zeichen oder Muster erinnern an mystische Gegenstände zum Beispiel afrikanischer Zugehörigkeit.

Nach so viel gemalter Farbigkeit bilden die Objekte von Niko Hübner und seine reinen Materialbilder in ihren natürlichen Erdfarben einen spannungsreichen Kontrast.

Niko Hübner ist seit Jahren als Möbeldesigner und Möbelbauer tätig. Seine neueste Arbeit auf diesem Gebiet ist ein langer Holztisch in dem er eine schmale Nut von hellem LED Licht integriert hat. Tische sind für ihn ein wichtiger Ort der Kommunikation. Deshalb wird er nicht müde, immer wieder neue Varianten zu gestalten.Möbeldesign - also Entwerfen - ist selbstverständlich eine künstlerische Angelegenheit.

Daher verwundert es nicht, dass er auch die Kunst schafft, die viele Leute landläufig mit dem Begriff Kunst verbinden: Zeichnungen, Materialbilder und besonders beeindruckend seine Licht-Skulpturen.

Niko Hübner schafft Kunst der unterschiedlichsten Themen, Formen und Materialien. Dabei benutzt er überwiegend natürliche und naturbelassene Materialen wie Holz und Sand, aber auch Eisen, Aluminium und Glas. Diese Materialien fügt er sorgsam zu einer künstlerischen Einheit zusammen. Harmonie, Klarheit und Ästhetik sind die deutlichsten äußerlichen Merkmale seiner Kunst. Inhalt seiner Kunst ist vorherrschend der Mensch und das Verhältnis der Menschen untereinander.

Eines seiner neuesten Bilder zeigt sehr schön und zugleich einfach in drei Teilen den wachsenden Lebensweg eines Menschen mit seiner zugleich wachsenden Umwelt. Der Weg und die Entwicklung des Menschen werden kenntlich gemacht, durch einen mit Blattgold überzogenen Stein, der in den drei Teilen des Bildes jeweils immer etwas größer wird. Umgeben ist dieser besondere Stein von einer Menge „ namenloser“ grauer Steine, die die wachsende Gesamtheit seiner Umwelt darstellen. Jeder einzelne Mensch sollte sich dementsprechend als etwas Besonderes erkennen. Wertvoll wie Gold.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche mir, Ihre Neugier auf diese Ausstellung geweckt zu haben.
Und bitte noch ein Schlusssatz: Niko Hübners „Kommunikations-Tisch“ darf – im Gegensatz zu den anderen Objekten und Bildern – gerne angefasst werden.
Vielen Dank.  

Wilfried Engelbert, Köln

 

Harmonische Kontraste

Noch in Bearbeitung

Fotoalbum

Presse zur Ausstellung

C4 LOKALE KULTUR    22-04-06 Rheinische Post
Lichtspiralen und Farbstrudel
Niko Hübner und Werner Matrisch – zwei Künstler auf der Suche nach harmonischen Kontrasten. Was sie gefunden haben, zeigt eine Ausstellung, die morgen in Dinslaken-Hiesfeld eröffnet wird.


VON RALF SCHREINER

DINSLAKEN. Manchmal kommen die Engel aus dem Meer. Niko Hübner fand seinen auf Ibiza: ein Stück Treibholz, angespült am Strand. In Dinslaken ließ der Künstler ihm Flügel wachsen - einen aus Holz , den anderen aus Aluminium. Um den Hals legte er dem Himmelsboten eine Halskette aus verrosteten Schlüsseln. „Er ist ein Wächter“, sagt Hübner. Er wacht über das Licht.

Lebenskreis
Waren die Lichtobjekte des 38jährigen vor einigen Jahren noch Experimentierfeld, bilden sie mittlerweile einen Schwerpunkt in Hübners Schaffen. Naturbelassene Materialien mit Leichtmetall zu einer harmonischen Einheit zu verbinden und dann kunstvoll zu illuminieren, ist für den gebürtigen Walsumer eine Herausforderung, der er sich häufiger stellt. Ein Holzbalken aus einem alten Dachstuhl, gekrönt von einer Aluminium-Spirale, wird zum strahlenden „Lebenskreis“. Ein Stück Wurzelholz zu einem hämisch grinsenden Teufel, der an Stahlseilen ein Menschlein mit Riesenherz spazieren führt.

Die Bilder Hübners sind strenger, wenngleich nicht weniger harmonisch. Ruhe, Schönheit, klare Form, darauf kommt es dem Künstler an. Niko Hübner arbeitet mit Quarzsand und Pigment. Auf der schrundigen Oberfläche tauchen häufig Buchstaben auf, wild hineingewürfelt scheinen sie, manche stehen Kopf, manche liegen auf der Seite. Das Chaos wird zum Bild – um im Bild gebändigt zu werden – mit Paketschnur zum Beispiel. Manchmal genügen auch Farben. Warmes Rot auf Sand, ein kleines Rechteck, das aus der klar strukturierten Bildfläche leicht in den Raum ragt. Der Sieg über das Schwarz ist perfekt. „Kräftetausch“ nennt Hübner das.

In den 80er Jahren faszinierte Werner Matrisch das Spiel von Licht und Schatten. Die Atmosphäre lichtdurchfluteter Wüstenstädte, die er auf Reisen nach Tunesien, Ägypten und Jordanien kennen gelernt hatte, flossen in abstrahierte Landschaften ein. Von den lyrischen Ölbildern –einige verraten die Verehrung für René Magritte – hat sich der in Werl geborene Kölner verabschiedet.

Heute schwelgt er in Farbe. „Der reine Malprozess ist wichtiger geworden“ , sagt er. „Und schneller“. Kein Arbeiten im Sitzen mehr, kein „ Gepingel“. Matrisch steht vor der Leinwand und trägt schwungvoll auf. Ausschließlich in Öl. Das ist sensibler, sagt er. Acryl ? Viel zu hart und zu matt im Glanz. Der Betrachter weiß das zu schätzen. Er sieht und spürt die Signale, die Matrischs Bilder aussenden. Die meditative Stille ebenso wie das Ungebändigte. Hier ist Farbe in Bewegung. Wildes Wogen, ungezähmtes Wirbeln, ein Rausch in Blau, ein Strudel in Gelb und Grün.

„Wer Angst vor Farbe hat, sollte meine Bilder nicht anschauen“, erklärt Matrisch und lächelt. Alle anderen sind eingeladen zum Nachfühlen, Nacherleben und Verstehen.

Harmonische Kontraste der Kunst

Niko Hübner und Werner Matrisch

in der Gegenüberstellung.

 

ASTRID GLEUSSNER / NRZ 25.04. 2006

DINSLAKEN.

Die Schönheit und die Natur bilden den Schwerpunkt der Ausstellung

von Niko Hübner und Werner Matrisch, die am Sonntag in

Dinslaken-Hiesfeld, Sterk-

rader Str.276 eröffnet wurde. Unter dem Titel „Harmonische Kontraste, zwei Künstler“ wird ein abgestimmter Kontrast bei der unmittelbaren Gegenüberstellung der Werke angestrebt.

Niko Hübner kommt aus Walsum und lernte früh, seine Umgebung zu lieben. Er verbindet die unterschiedlichen Elemente zu einer Einheit, indem er für seine Werke alte Balken aus Bruchhäusern benutzt und sie als Skulpturen, Bilder oder Lichtspiele eine tragende Rolle spielen lässt. Schönes Treibholz inspiriert ihn bei seiner Arbeit. Sein Gefühl, die Einzigartigkeit jedes Teils zu entdecken und mit anderen Materialien zu verbinden, zeichnen seine Werke aus. Als Möbeldesigner und- bauer erschafft er Lichtskulpturen und Einrichtungsgegenstände. Ein zweieinhalb Meter großer Tisch beherrscht den Ausstellungsraum. Unter Glasscheiben liegt in der Mitte Bruchglas. Für seine Objekte verwendet er Sand, Blattgold und natürliche Materialien. In einem 15 Kilo schweren Sandbild stellt er mit gefärbtem Quarzsand und Aluminiumrahmen Streitpunkt und Neutralität dar. Als Stimmungslicht kreierte er eine drehbare Lichtobjektlampe aus Wurzelholz , Ahorn und Buche. „Der Schutzengel“ ist ein christliches Objekt in dem jeder etwas für sich sehen soll. Ein herausragendes Werk ist „Der Engel“. Aus Treibholz versehen, mit einem Holz- und Aluminiumflügel, wird er durch einen großen Ring mit vielen alten Schlüsseln zum Wächter der Seelen.

Werner Matrisch war lange Jahre als Hänge- und Ausstellungsmeister im Kölnischen Kunstverein tätig. Sein Studium an der Essener Folkwangschule bildete die Grundlage für sein künstlerisches Schaffen. Seine Reisen in südliche und morgenländische Regionen waren entscheidend für das Wahrnehmen von Licht, Farbe und Schatten. Er schafft mit seinen Bildern lichtdurchflutete, abstrahierte Landschaften und reduziert sie in seinen Werken. Ausgestellt sind Werke aus den 80ern und den letzten zwei Jahren. Die prägenden Einflüsse seiner Reisen und die gute Naturwahrnehmung sind Schlüsselbegriffe seiner Kunst. In den 80er Jahren malte er abstrahierte, lichtorientierte Bilder die Sehnsucht, Weite Unberührbarkeit und Unabhängigkeit zeigen. Er spielt mit den Möglichkeiten einer Farbe, wobei Blau eine besonders große Rolle spielt. Von der Wildheit bis zur meditativen Stille ist alles in seinen Werken zu finden.

In der Ausstellung treffen sich Schönheit und Natur in den Werken der beiden Künstler. Zusammen bilden sie einen harmonischen Kontrast in der unmittelbaren Gegenüberstellung ihrer Objekte.

 

 

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Vortrag zur Ausstellung

HARMONISCHE KONTRASTE – ZWEI KÜNSTLER

Niko Hübner und Werner Matrisch

Vortrag von Wilfried Engelbert
zur Ausstellungseröffnung am 23. April 2006

Aus der Einladung geht schon hervor, dass Niko Hübner ein Kind dieser Region hier ist. In Duisburg geboren und groß geworden und nach einigen Wanderjahren schließlich seit 8 Jahren in Dinslaken als Künstler tätig. Er ist vielen bereits als Möbeldesigner und Möbelbauer bekannt. Seine neueste Arbeit – ein 2 1/2 m langer Tisch – ist heute hier zum ersten Mal zu sehen. Und Möbeldesign – also Entwerfen – ist selbstverständlich eine künstlerische Angelegenheit!
Daher verwundert es nicht, dass Niko Hübner auch die Kunst schafft, die viele Leute landläufig mit dem Begriff Kunst verbinden: Zeichnungen, Materialbilder und besonders beeindruckend seine Licht-Skulpturen.

Niko Hübner schafft Kunst der unterschiedlichsten Themen, Formen und Materialien. Dabei benutzt er überwiegend natürliche und naturbelassene Materialien wie Holz und Sand, aber auch Eisen und Aluminium. Diese Materialien fügt er sorgsam und sehr liebevoll zu einer künstlerischen Einheit zusammen. Harmonie, Klarheit und Ästhetik sind die am meisten hervorstechenden Merkmale seiner Kunst.

Im Kontrast dazu steht Werner Matrisch mit seinen Bildern: Öl auf Leinwand. Werner Matrisch wurde in Werl bei Unna geboren und lebt seit über 30 Jahren in Köln. Anfangs ließ er sich von seinen Lieblingskünstlern anregen – besonders Surrealisten wie René Magritte faszinierten ihn.

Aber grundlegend prägende Einflüsse für seine Malerei wurden später seine Reisen, die ihn fast immer in südliche Länder und in den Vorderen Orient führten. So wie Werner Matrisch hier die Natur wahrnahm, wurde sie zum Schlüsselbegriff für seine Kunst. Er setzte all seine ganz persönlichen Eindrücke in Bilder um.

Seine Malerei aus den 80er Jahren zeigt vordergründig abstrahierte, lichtintensive und farbvolle Landschaften, mit vereinzelten architektonischen Elementen. Doch darüber hinaus machen sie auch seine Sehnsucht nach Weite, Unberührtheit, Freiheit und Unabhängigkeit deutlich.

Die Bilder von Werner Matrisch, die in den letzten 1 1/2 Jahren entstanden sind, zeigen eine Tendenz zur teilweise völligen Abstraktion und einem immer freieren Umgang mit der Farbe. Er versucht auszuloten, welche Möglichkeiten eine einzige Farbe bietet, um das auszudrücken, was er fühlt. Aber trotzdem sind nach wie vor Elemente der Natur in seiner neuen Malerei unübersehbar. Sie lassen jedoch mehr Raum für eine thematisch befreite Betrachtungsweise und Empfindung. Und dieses Empfinden reicht von „Wildheit bis zu meditativer Stille“ – wie es in der Einladung heißt.

Und hier treffen sich die beiden Künstler: Schönheit und Natur ist die Verbindung!

Werner Matrisch zeigt sie in seinen vielstimmigen Bildern und Niko Hübner in der subtilen Verarbeitung seiner Materialien.
Und beide zusammen bilden sie „Harmonische Kontraste“.

Sie präsentieren ihre Arbeiten übrigens ganz bewusst nicht getrennt, also jeder für sich, in seinem Bereich, sondern die unmittelbare Gegenüberstellung und ein Zusammenklang ihrer Werke ist angestrebt.