Tom Gaebel - Don't Wanna Dance CD 2008

Schönes Album mit starken Eigenkompositionen

Auch wenn die Ankündigungen und Besprechungen zu Tom Gaebels neuer CD überaus positiv sind, sollte nicht vergessen werden, dass bereits seine vorherige CD „Good Life“ (2007) ähnlich gute Qualitäten aufweist. Damit soll nur bemerkt werden, dass Tom auf „Don't wanna Dance“ nicht grundsätzlich neue Wege beschreitet – bis auf wenige Ausnahmen! Sicher, die Arrangements sind diesmal etwas mehr am Pop der 60er und 70er orientiert – die Drums & Percussions klingen prägnanter – jedoch Soul und der damit verbundene Motown-Sound ist nur ansatzweise, oder nur sehr zaghaft zu hören – wenn man will. Die CD ist jedoch super gut produziert, hat eine geniale Klangqualität und überrascht mit interessanten Aspekten.

So ist „Don't wanna dance“ ein perfektes „Easy-Listening“-Album, mit blendend guten Arrangements, einem auzgezeichneten Sänger und einem Big-Band-Sound, der leichtfüßig zwischen Pop und Jazz pendelt. Tom Gaebel erweist sich mit seinem Gespür für stimmig-schöne Melodien abermals als talentierter Songschreiber. Zehn neue Songs komponierte er allein oder mit seinem Bruder Dennis „“ und nur drei Titel sind von anderen Komponisten.

Von diesen drei „geliehenen“ Songs lassen besonders die ungewöhnlichen Coverversionen von Nina Simones „My Baby just cares for me“ und der Monsterhit der Rolling Stones, „Satisfaction“, aufhorchen. Der vielleicht populärste Song der großen Nina Simone (1933 „“ 2003) wurde von Gaebel durch ein für diesen Song recht ungewöhnliches Cha-Cha-Cha-Korsett sozusagen „entswingt“. Stark rhythmusbetont und erst recht tanzbar ist der Song immer noch. Da dieser Titel schon unzählige Male gecovert wurde, freut man sich über dieses völlig neue Soundgewand.

Mit Tom Gaebels Stones-Cover „Satisfaction“ erleben wir den wichtigsten und innovativen Beitrag seiner aktuellen CD. Einen der typischsten Rock „“und Revolutionssongs der Sixties verwandelt Gaebel souverän zu einer robusten „Jive & Big-Band-Swingnummer“. Geballte Bläser, die Hammond B3, heftige Drums und ein E-Gitarrensolo fetzen schräg und unbekümmert im Superdrive. Was Roger Cicero mit seinem umwerfend „basieverswingtem “Grönemeyer-Cover „Männer“ (nur auf der DVD „Beziehungsweise“ zu hören), angestellt hat, gelingt jetzt Tom Gaebel mit „Satisfaction“ auf ähnlich mitreißendem Level.

Mit Verve zeigt Tom hier, dass er mal seinen „Sinatra-Touch“ ganz schön impulsiv zur Seite schieben kann. Dieser etwas „agressivere“ Sound steht ihm sehr gut, und ich hätte gerne mehr davon gehört auf dieser CD. Unlängst wagte er Ähnliches bereits mit seinem ACDC-Cover „Highway To Hell“, welches zusammen mit der famosen „Jazzkantine“ einspielt wurde. Das wäre übrigens ein toller Bonus für das neue Album gewesen. Auch mit dem Opener „Crazy“ ist Tom ein Knaller gelungen, der mit seinem Sound an klangrabiate Stücke von Tom Jones erinnert.

Fabelhafte eigene Songs sind Tom Gaebel auch diesmal wieder geglückt! War auf seiner letzten CD der Titel „Catch me if you can“ ein Supersong, so imponiert mir jetzt besonders „Fool for your love“. Ich kann mir keinen anderen Song vorstellen, in dem Tom Gaebel musikalisch mehr „bei sich zuhause ist“. Er hat sich das Stück buchstäblich lotgerecht auf den Leib komponiert. Superlässig, elegant, fingersnapping, sinatra-esk-swingend und letztlich 100% ein Tom Gaebel – auch wenn Gaebels Motivation solche Musik zu schreiben, ganz klar aus Frank Sinatras bester Zeit, den frühen Sechzigern, herrührt. Eben! Die besten Vorbilder sind gerade gut genug. Und die Resultate seines Nacheiferns oder seiner Orientierung können sich hören lassen, weil sie zunehmend von einer eigenständigen Qualität sind. Tom-Gaebel- Musik entwickelt sich zum Markenzeichen.

Ein schickes Video wurde zum hitverdächtigsten Song „Easy“ gedreht. Das schwebend leichte und gleichermaßen harmloshübsche „Easy“ zeigt erstens, dass niemand so herrliche „Gute-Laune-Songs schreiben kann wie Tom Gaebel, und zweitens, dass diese Songs mit ihrer raffinierten Einfachheit mehr als nur „Tra-la-la-Liedchen“ sind. Und obwohl man immer das Gefühl hat, diesen Song, der ja brandneu ist, schon zu kennen, hat er eine musikalische Sogwirkung, der man sich gerne hingibt.

Eine andere Stärke von Tom Gaebel sind Balladen wie z. B. „Almost There“, in denen seine warme Baritonstimme voll zur Geltung kommt. Diese Stimme umfasst ein erstaunliches Register und besonders seine tiefsten Noten sind perfekt und sehr prägnant „“ man traut sie dem fast jungenhaft wirkenden Gaebel kaum zu.

„People are People“ ist eine sanft swingende Nummer, die durch die harmonischen Bläsersätze und einer Trompete, die sich unaufdringlich aus dem Song stiehlt, einen höheren Jazzschub erhält. In vielen anderen Songs, z.B. „Easy Life“ oder dem schwungvollen, auch jazzakzentuiertem „Up And Alive“, zeigt Tom Gaebel, wie versiert er diese sich immer ähnelnden, melodisch- swingenden Harmonien variieren kann.

Beim letzten, angenehm besinnlichen Song „Long Way Home“ lässt Tom die kompakte Big -Band-Begleitung zur Seite und wird ganz schlicht vom Klavier begleitet. Ein schöner, ruhiger Schlusspunkt für ein stimmiges und abwechselungsreiches Album.

 

Werner Matisch, Köln 2008

Tom Gaebel - Brillante Performance im "Gloria

Mitreißend & souverän!

Gab es beim letzten Gaebel-Konzert im Kölner Gürzenich-Festsaal (2008) erhebliche Soundprobleme, so konnte sich dieses Mal das Publikum an einem perfekt-sauberen und fetzigen Live-Sound erfreuen.

Fans und Freunde waren zahlreich erschienen. Zu Beginn des Konzertes war die gemütliche, fast intime Location des „Gloria“ bis an die Bühnenrampe gefüllt.

Tom Gaebel präsentierte sich während des ganzen Konzerts in bester Laune und musikalischer Hochform. Unterstützung gab ihm seine fantastische Big Band, mit der er völlig „verwachsen“ zu sein scheint. Spielten die Musiker gerade einen beeindruckenden Part, in dem sich die Solisten immer wieder feurige Duelle lieferten, musste Gaebel geradezu jede Note, jeden Ton sichtbar mit rhythmischen Bewegungen seines Körpers kommentieren. Tom Gaebel lebt seine Musik jede Sekunde, die er auf der Bühne steht.

Ein großer Teil seines Programms waren natürlich die Songs seines letzten, großartigen Albums: „Don“™t Wanna Dance“. Bei „Crazy“ oder „Am I The Same Guy“ vermischte sich auf mitreißende Weise Pop, 60s-Sound mit Swing. Seine Version von „Satisfaction“ stürmte in einem so atemberaubendem Tempo vorwärts „“ dass es niemanden im Saal mehr ruhig auf seinen zwei Beinen hielt!

Tom startete allerdings mit einem Minnelli/Sinatra Welthit! Den erkannte man jedoch erst nach mehreren Takten. Sehr originell und eigenständig interpretierte Gaebel und seine Big Band das unwiderstehliche „New York New York“ im neuen Arrangement. Ohnehin fielen mir diesbezüglich bei diesem Konzert die ausgefeilten, wunderbaren Arrangements auf. Verglichen mit dem letzten Konzertprogramm hat sich Gaebels Big Band musikalisch verbessert. Davon zeugen nicht nur die Arrangements, sondern auch besonders das Spiel der Musiker. Besonders der fantastischen Bläser-Sektion wurde viel Freiraum für lange, blendende Soli gewährt, und damit wurde auch dem „Jazz“ in hohem Maße Genüge getan! Und nicht nur Gaebels talentierter Bruder Dennis durfte glänzen „“ jeder Musiker kam an die Reihe.

Emotionaler als Sinatra.
Der „Sänger“ Tom Gaebel kann einerseits mit seinen Interpretationen niemals sein großes Vorbild „Sinatra“ leugnen „“ aber von Konzert zu Konzert und von CD zu CD wird er mehr
„er selbst“ und souveräner. Das bezieht sich nicht nur auf sein Singen, sondern auf seine gesamte Performance. Während ich Sinatra als perfekten, disziplinierten, aber gefühlsmäßig eher distanzierten und „coolen“ Entertainer sehe, ist Tom Gaebels Wirken auf der Bühne viel mehr von seinen musikalischen Emotionen getrieben. ( Und das ist gut so !)

Auch wenn der Humor in seiner Moderation trocken kommt „“ seine Mimik und seine Körpersprache ist es nicht. Da gibt er sich ganz seinen Gefühlen hin und zeigt das mit Nachdruck. Ich finde Tom Gaebel impulsiver und emotionaler als Sinatra „“ was sich besonders zeigt, wenn er die Sinatra-Ballade „It Was A Very Good Year“ singt. Dann bekommen seine Augen einen Glanz, der seine große Hingabe an Melodie und Lyrik unverhohlen deutlich macht. Gesanglich ist Tom Gaebel vollkommen sicher. Seine Stimme überzeugt mit großem Tonumfang, nuancierter Gesangstechnik und Dynamik.

Letztere besticht besonders beim immer noch größten Gaebel-Konzert-Highlight “ Catch Me If You Can“. Gaebel hat schon oft bewiesen, welch toller Songwriter er ist. Eines seiner ganz großen Meisterstücke bleibt aber dieser Song mit den typischen Bondsound-Attributen. Gaebel brachte „Catch Me If You Can“ in einer langen, wuchtigen Version voller Effekte, die zudem mit ihrer spannungsreichen musikalischen Dramaturgie absolut fesselte. Das war einfach nur brillant!

Auch „That“™s Life“, Can“™t Take My Eyes Over You“, oder „Mack The Knife“ waren von großer Dynamik getragen. Geschmackssicher wählte Tom Gaebel einige der weltbesten Standards aus. Wunderschön gelang ihm das Medley „Teach Me Tonight/For Once In My Life. Und „Everybody Loves Somebody“, Dean Martin“™s größter Schlager, der in dessen Interpretation mir stimmlich immer ein wenig „angesäuselt“ vorkommt, wurde von Tom zur anspruchsvollen Ballade mit Jazzcharakter veredelt.

Mit „Halleluja I Love Her So“ bewies Tom Gaebel in einer sympathischen Ray-Charles-Persiflage sein komödiantisches Talent.

Als größten Swingbeitrag des Abends konnte man eine wahrhaft furiose und ausufernde Version eines Songs erleben, der ein Synonym für Swing überhaupt geworden ist. Gene Krupa“™s „Sing, Sing, Sing“ ! Gaebel glänzte zunächst mit perfektem Scat-Gesang und wies die Musiker und dann auch das Publikum an, seine ideenreichen, melodischen Silben „“und Tonkaskaden zu wiederholen.

Dann wurde ein zweites Schlagzeug vorne an die Bühne gestellt. Tom mimte den Ungläubig-Uneingeweihten, als er abwechselnd auf den Schlagzeuger und das zweite Schlagzeug schaute. Dann ging“™s ziemlich schnell zur Sache! Wer bisher nicht wusste, dass Tom ein exzellenter Schlagzeuger ist, wurde jetzt belehrt!

Es entstand ein heftiger Schlagabtausch zwischen den beiden Drummern. Natürlich musste Tom nach seiner ausgiebigen „drum- tour- de- force“ der Sieger sein. Sofort nach diesem Kraftakt ergriff er ohne einen Moment zu verschnaufen das Mikrophon und sang zunächst noch ziemlich atemlos „Sing, Sing, Sing“ ! So mancher Sänger hätte dies vielleicht vermieden. Bei Tom Gaebel kam das ganz natürlich und unterstrich nur den absolut authentischen Live-Charakter seiner Performance!

Die Musik-Show endete nach etwa zweieinhalbstündiger Bühnenpräsenz mit drei Zugaben. Beim letzten Gaebel-Song „Long Way Home“ begleitete sich Tom selbst am Piano, und so endete ein wunderbares Konzert eher besinnlich-leise.

 

Werner Matrisch, Köln März 2009

 

Tom Gaebel & Big Band

„Christmas Special“

Tom Gaebel & Big Band  „Christmas Special“ Stadtgarten /Köln  am  22. 12. 2011. Im Oktober 2010 erschien Tom Gaebels Weihnachts-CD „Easy Christmas“ mit dessem Programm er anschließend in einigen Städten auf Tournee war. In diesem Jahr  ergriff ich sofort die Gelegenheit das damals verpasste Konzert in Köln zu erleben. Der Termin stimmte – die Location erst recht. Die Bühne des Kölner Stadtgarten glitzerte in weihnachtlicher Dekoration. Silberne Riesenkugeln, Tannenbäume und alle Schilder mit dem Tom-Gaebel-Logo waren eingerahmt in Lamettagirlanden.
 
Die stimmungsvolle Szenerie lag eingetaucht in kaltblauem, winterlichem Licht. Auch die für jeden Song neu eingestellte Beleuchtung stimmte also, wie man im Verlauf des Konzertes  noch wahrnehmen sollte.
 
Bereits mit den ersten Tönen  verspürte ich das wohlige Kribbeln, welches sich unweigerlich einstellt, wenn ich den klassischen, swingenden  Big-Band-Sound live und hautnah erlebe. Und er wurde an diesem Abend – trotz des weihnachliches Mottos – wieder hinreißend  von den Musikern der Gaebel-Big Band zelebriert.

Jeder Einzelne dieser Band verfügt über Erfahrung und Professionalität  auch in einem Solo zu glänzen. Bestes Beispiel dafür ist sicher Dennis Gaebel mit seinem Saxophon. Mitten im Song  „Am I the same guy“ forderte er seinen Bruder Tom in einem spannungsreichen Match, bei dem jeder die Dynamik des Anderen noch etwas übertreffen wollte. Die befeuernden Saxophon-Salven von Dennis sängerisch ebenso impulsiv und leidenschaftlich zu beantworten, bereitete Tom Gaebel sichtlich größte Freude.
 
Ausdauernde, ansteckende Spiellaune währte ohnehin beim gesamten Konzert.   Das Gute und klug Gewählte am Konzertprogramm war auch, dass es nicht ausschließlich in weihnachtlicher Stimmung  tönte. Neben den Songs seiner „Easy Christmas“ CD war das Beste aus seinem Repertoire mit dabei. Gaebels Powerkomposition  „Catch me if you can“  würde Gesangsvetter Michael Bublé dank seiner immensen Popularität sicher sofort zu einem Hit machen - ergo: besser singen könnte er den Song nicht. Energiegeladen in Toms Interpretation, markant und unverwechselbar in seiner stimmlichen Klangfarbe, sowie der technischen Beherrschung seiner Stimme, bleibt dieser Titel Spitzenklasse und  das „kraftvolle“ Highlight des Konzerts.
 
Ein „leises“ Highlight dagegen  war „The Christmas Song“. Hier faszinierte Tom Gaebel mit seinem Gesang auf ganz andere Weise – aber bestimmt ebenso eindrucksvoll. Ich finde übrigens, dass diese Komposition, geschrieben 1944  von Jazzvokalist Mel Tormé, der schönste Christmassong überhaupt ist, und nicht das eingängige und doch ziemlich abgedudelte „White Christmas“.


Gaebels tiefer Bariton  war hier der „pure Samt“. Sein Vortrag voller Wärme und Intimität war sehr berührend und zeigte ganz klar einen Sänger auf der Höhe seines Könnens. Ich habe Tom Gaebel nie besser gehört, und das sagte ich ihm auch nach dem Konzert.
 
Vorwiegend aber war es ein sehr heiteres, total „swingendes“ und vielseitiges  Konzert. „Brazil“ reihte sich an Tom Jones‘ „Help Yourself“. Satt und voll tönte es bei „Jingle Bells“ oder „Santa Claus is coming in Town“. Die Big Band war bestens disponiert, der Sänger den ganzen Abend in Hochform. Tom Gaebel persiflierte gekonnt Elvis Presley mit „Are you lonesome tonight“, brachte eine herrliche James Brown Einlage und glänzte stilgerecht mit einem Sinatra-Medley bei dem die  Frankieboy-Hits  „I’ve got you under my skin“, „What now my love“ und „The lady is a tramp“ in großartigen Arrangements miteinander verwoben waren.
 
Auf „Sing,Sing,Sing“, die in jedem Gaebel-Konzert blendende  Gene-Krupa-Nummer , in der Tom mit unglaublicher Vehemenz durchaus nicht unbegabt das Schlagzeug bearbeitet, konnte auch bei diesem „Christmas-Special“ nicht verzichtet werden. Gut so, denn so häufig ist Tom Gaebel bei uns in Köln wiederum nicht zu sehen.
 
Beim Duett von „Baby it’s cold outside“  unterstützte ihn Mirja Boes mit erstaunlich klarer Stimme. Im Gegensatz zu dieser Liveversion  klingt Kathrin Bauerfeind auf Toms „Easy Christmas“ mit dem gleichen Duett deutlich schwächer und gesanglich unbedarfter.
 
Am Ende des Konzerts reduzierte und wandelte er beim berühmtem „White Christmas“ die allzu romantische Weihnachtsgefühligkeit, indem er – gehüllt in einen bodenlangen weißen Pelz – optisch und gesanglich die Sentimentalität des Songs bewußt etwas mehr betonte und damit süffisant unterwanderte  um dann mit geweiteten Armen verschmitzt-theatralisch das Publikum zum Mitsingen aufzuforden. Ähnlich verfuhr er auch beim Erzählen einer hübschen, aber „tieftraurigen“ Weihnachtsgeschichte, in welcher dem Weihnachstsglöckchen das Pendel fehlt.   
 
Ja, Tom Gaebel hat neben seinen einwandfreien Fähigkeiten als Sänger auch das Fach des moderierenden Entertainers erlernt – wobei ihm der augenzwinkernde Schalk und jungenhafte Charme besonders gut stehen.  So locker und souverän hatte ich ihn noch niemals erlebt. Musikalisch lieferte Gaebel eine perfekte, farbige und differenzierte  Performance, die keine Wünsche offen lies und vom Publikum des nahezu ausverkauften Stadtgartens  stürmisch gefeiert wurde. Einige Zugaben waren zwingend. Die Soundqualität im Stadtgarten war übrigens hervorragend, was bei Big Band mit Vokalist nicht immer garantiert ist.

 

Werner Matrisch, Köln 8. Januar 2012